Weitere Infos zum Brand im Hafen

Die Feuerwehr Wittmund teilt uns jetzt weitere Einzelheiten zu dem gestrigem Brand im Hafen mit.

Foto: Feuerwehr Wittmund

Der Wochenstart war eigentlich geplant mit der offiziellen Ernennung von Wittmunds neuem stellvertretenden Ortsbrandmeister, Björn Rieken. Doch während der kleinen Zusammenkunft im Rathaus, unter jeglicher Einhaltung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ertönten die Meldeempfänger.
Die Ortsfeuerwehren Berdum, Burhafe, Carolinensiel und Wittmund wurden zu einem Bootsbrand in den Hafen von Harlesiel alarmiert. Ein Handwerkerboot brannte beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in voller Ausdehnung an der zum Glück noch leeren Plattform am Seeperlenweg. Umgehend wurde die Brandbekämpfung mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr eingeleitet. Im weiteren Verlauf wurde ein zweites C-Rohr zur Unterstützung des Löschangriffes aufgebaut. Währenddessen wurde in Absprache mit der unteren Wasserbehörde des Landkreises Wittmund umfangreiche Ölsperren gelegt, um die Ausbreitung von Betriebsstoffen zu verhindern.
Um den Personaleinsatz aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie so gering wie möglich zu halten, wurde bewusst auf den Aufbau einer Ressourcenintensiven Wasserversorgung verzichtet. Daher wurde ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen der Ortsfeuerwehr Carolinensiel, Burhafe und Wittmund eingerichtet. Somit standen rund 8.500 Liter Wasser zur Verfügung.

Foto: Feuerwehr Wittmund

Um die Löscharbeiten zu erleichtern und letztendlich auch abzuschließen, wurde das Bootswrack durch den Eigentümer auf eine nahegelegene Arbeitsplattform transportiert.
Nach ersten Einschätzungen beläuft sich der Schaden auf rund 25.000 Euro.
Der Einsatz für die 40 Einsatzkräfte konnte nach gut zwei Stunden abgeschlossen werden.

This article has 1 Comment

  1. “..an der zum Glück noch leeren Plattform ..” Ich mag mir nicht vorstellen, wenn das hier geplante 2 geschossige Holzhaus , welches die ganze Platte voll einnehmen soll, schon gebaut und bewohnt gewesen wäre.

    Aber ich bin wieder einmal sehr dankbar für den Einsatz und das Können der Freiwilligen Feuerwehr/Rettungsorganisationen, wir durften es letztes Jahr schon auf der anderen Harleseite erleben.
    Eine tolle Leistung.

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