KGS Wittmund unterstützt den Landkreis bei der RECUP-Initiative

Schülerinnen und Schüler der KGS Wittmund unterstützen den Landkreis bei der RECUP-Initiative

(v.l.n.r.) im Bild oben Joshua Winkelmann, Thorsten Schappert, Elisa Bodenstab, Dimitri Nachtigal, Pia Grove; (unten) Younes Alkhafaf, Lena Weigel.
Foto: privat

Einen besonderen Moment gab es jüngst an der KGS Wittmund (Alexander-von-Humboldt-Schule), als die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma „Nanama“ und die Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Wittmund, Elisa Bodenstab, 150 Ostfrieslandbecher der Firma „RECUP“ an die Schulcafeteria unter der Leitung von Thorsten Schappert überreichten.

Dieses Projekt ist Teil des Nachhaltigkeitsprojekts „Lernfeld Kommune für Klimaschutz (LeKoKli)“, welches Schulen und Kommunen dabei unterstützt, Schülerinnen und Schüler aktiv in lokale Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprozesse einzubinden. Die KGS Wittmund ist seit November 2021 Teil dieses Projektes und hat so unter Anleitung der Projektpartner „Energie und Umweltzentrum am Deister e.V.“ und „Kommunikation für Mensch & Umwelt“ eine Reihe eigener Projektideen entwickelt.

Die Schülerfirma“ NANAMA“ arbeitet dabei eng mit dem Landkreis Wittmund zusammen und kontaktierte selbständig die örtliche Gastronomie, um über das „RECUP“-System aufzuklären und damit das Thema Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel zu fördern. Ziel ist es dabei, Einwegbecher durch Mehrwegbecher zu ersetzen und damit die Auswirkungen auf Klima und Umwelt zu vermindern.

Der Landkreis Wittmund bietet aktuell hiesigen Gastronomiebetrieben kostenfreie Recup-Startersets sowie eine kostenfreie 3-monatige Testphase an, um den Wechsel von Einweg auf Mehrweg zu erleichtern. Durch die Mitarbeit der Schülerfirma konnten mehr Betriebe erreicht und dabei persönlich angesprochen werden. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Schülerfirma und das Engagement junger Menschen. Hier besteht nicht nur der Wunsch nach ökologischeren Alternativen und Veränderung, sondern vor allem danach, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Was ist nachhaltiger als das?“ so Elisa Bodenstab.

In Deutschland werden im Jahr ca. 2.8 Millionen Einwegbecher verbraucht. Da es ab dem Jahr 2023 für die Gastronomie eine gesetzliche Verpflichtung gibt, auch zusätzlich Mehrwegbehälter neben den gängigen Einwegbechern anzubieten, sind diese Becher der Firma „RECUP“ eine echte Alternative. Sie sind „Made in Germany“ und bestehen aus Polypropylen (PP). Das Material ist zu 100 % recyclebar und BPA- und Schadstofffrei.

KGS-Lehrer Dimitri Nachtigal betreut die Schülerfirma „Nanama“, die sehr engagiert ist und bereits mit ihrem Apfelsaftprojekt erfolgreich war. Er erklärte anlässlich der Übergabe: „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen an verschiedenen Projekten und sind hochmotiviert.“ Die Arbeit am Recup-Projekt ist nur ein Beispiel für die Ergebnisse des Projekts „LeKoKli“. Weitere sind in Arbeit und werden nach und nach durchgeführt. Ideen gibt es bereits genug.

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