Insel reichen ein Konzept für touristische Übernachtungen ein

Soeben haben die sieben ostfriesischen Inselgemeinden mit ihren Tourismusorganisationen und der Ostfriesischen Inseln GmbH sowie mit dem Virologen Prof. Dr. Dittmer des Universitätsklinikums Essen und weiteren Unterstützern (u. a. der IHK und DEHOGA) ein Konzept an das Land Niedersachsen weitergeleitet. Das Konzept beinhaltet detaillierte Vorschläge für die dauerhafte Öffnung des Tourismus auf den Ostfriesischen Inseln bei gleichzeitiger Kontrolle des Infektionsgeschehens. Die sichere und dauerhafte Öffnung des Tourismus in der Region „Ostfriesische Inseln“ umfasst die Öffnung aller touristischen Beherbergungsbetriebe sowie der Einzelhandels-, Gastronomiebetriebe, der Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie weiterer touristischer Angebote auf den Inseln. Im ersten Schritt nur für den Übernachtungstourismus. Damit unterscheidet sich das Projekt von den aktuell benannten Modellregionen in Niedersachsen, in denen keine touristischen Übernachtungen vorgesehen sind. Bei der Umsetzung hat der Infektionsschutz und damit die Sicherung der Qualität aller Prozesse und Maßnahmen höchste PrioritätIm Zentrum der Öffnungsstrategie steht ein ganzheitliches Testkonzept, das neben den Gästen auch die Insulaner und Beschäftigten im Tourismus berücksichtigt. Übernachtungsgäste – und in der zweiten Öffnungsphase auch Tagesgäste – müssen demnach bei ihrer Anreise auf die Inseln einen negativen PoC-Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorweisen. Sollte bei Anreise kein Corona-Test bzw. ein veralteter Corona-Test vorliegen, kann der Gast nicht auf die Insel befördert werden.

·        Alle Gäste werden ca. 48 Stunden nach ihrer Anreise nochmals mit einem PoC-Antigen-Schnelltest getestet. Erst nach dem zweiten Test ist die Nutzung aller touristischen Angebote der Insel möglich. Es wird eine digitale Lösung angestrebt, die personenbezogene Daten mit Testergebnissen und ihrer Gültigkeitsdauer verknüpft, sodass dem Gast über einen App-generierten QR-Code Zutritt zu touristischen Leistungen gewährt werden kann und gleichzeitig eine Nachverfolgung der Kontakte vereinfacht wird.

·        Für die wissenschaftliche Begleitforschung wird das „Center for Innovation and Sustainability in Tourism (C.I.S.T.) unter der Leitung von Prof. Dr. Ines Carstensen und Prof. Dr. Edgar Kreilkamp eingebunden.

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