29. WattenSail in Carolinensiel unter dem Motto „Gemeinsam für den Museumshafen“

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Die Organisatoren der WattenSail
v.l.n.r.: Museumsleiterin Dr. Heike Ritter-Eden, Moderator Herbert Marx, Museumssekretärin Helga Schildt, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Siebo Lübben, Marketingleiter der Carolinensiel-Harlesiel GmbH Marcus Harazim
Foto: Nordseebad GmbH

Das Deutsche Sielhafenmuseum und die Dorfgemeinschaft Carolinensiel laden vom 9. bis 11. August zur WattenSail 2019 im und um den Museumshafen Carolinensiel ein. Schirmherrin ist die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller.
Zum 29. Traditionsschiffetreffen im „Hafen voller Geschichten“ werden bis zu 60 traditionelle Segelschiffe aus ganz Deutschland und den Niederlanden und Tausende Besucher erwartet. Die historisch enge Bebauung um den kleinen Museumshafen, die authentisch gelebte Traditionsschifffahrt und der ehrenamtliche Einsatz u.a. der Dorfgemeinschaft Carolinensiel machen die WattenSail an unserer Nordseeküste einzigartig.
Vom kleinsten Segelschiff MEERMAID, ein Rettungskutter von 1931 mit 6,80 m Länge und 60 cm Tiefgang bis zum Weserkahn FRANZIUS, ein Charterschiff aus Bremen mit 23 m Länge aber nur 1,25 Tiefgang, liegen ca. 14 verschiedene Traditionsschiffstypen während der WattenSail im
Carolinensieler Hafen, darunter auch der hölzerne Fischkutter LULU MEINERS von den Hafenfreunden in Neuharlingersiel. Etwa 15 kleinere Plattbodenschiffe kommen eigens aus den Niederlanden angereist. Ein besonders schönes Bild ergibt sich bei der Parade der geschmückten
Segler am Samstag ab 14.00 Uhr auf der Harle von Carolinensiel bis zum Binnenhafen Harlesiel, zu der Schirmherrin Siemtje Möller das Startsignal erteilt. Beim Wiedereinlaufen begrüßen die Moderatoren Herbert Marx und Willi Rosendahl die Schiffsbesatzungen einzeln und stellen die
historischen Segelschiffe vor.

Foto: Günter Ziemann

DGzRS, DLRG und der Verein Historische Rettung aus Horumersiel informieren an ihren Ständen über das Seenot-Rettungswesen in Vergangenheit und Gegenwart. Seilmacher, Glasbläser und Schmied zeigen traditionelles Handwerk rund um den Museumshafen.
Der Samstag startet um 11.00 Uhr mit dem Verkauf von meterlangem Rosinenbrot durch den Rotary-Club WittmundEsens. Gegen 12.00 Uhr besucht Marcus Harazim von der Kurverwaltung Carolinensiel-Harlesiel Skipper und Akteure und gibt über seine Interviews spannende Informationen zu Schiffsrouten, Traditionsschifffahrt, altem Handwerk und ehrenamtlicher Arbeit. Um 17.00 Uhr können sich Freiwillige in dem historischen Rettungsgerät „Hosenboje“ von einem Harle-Ufer zum anderen übersetzen lassen.
Am Sonntag feiert die Urlauberseelsorge Carolinensiel um 10.00 Uhr mit
Schiffern, Gästen und Einheimischen einen Freiluft-Familiengottesdienst direkt am Museumshafen. Anschließend lädt Stephan „Hösti“ Höstermann zur Signierstunde ins Groot Hus.  (12 -15 Uhr)
Der Förderkreis des Museums hat auch in diesem Jahr spezielle T-Shirts zur WattenSail herausgebracht, die im Museumsladen zum Verkauf stehen. Vor Ort können sich die Gäste Schiffs und Gruppennamen auf den Rücken drucken lassen.
Hier werden auch sogenannte Stempelbögen angeboten, auf denen Interessierte Schiffsstempel von den verschiedenen Schiffen im Hafen
sammeln können.
Für musikalische Unterhaltung an dem Wochenende sorgen Franky Alcatraz & Heiko, Thomas Kümper, das Blasorchester Harlingerland und der Shanty-Chor Carolinensiel. Zum Abschluss der WattenSail am Sonntag Nachmittag spielt ab 15.00 Uhr Helmut Bengen.
Die diesjährige Schirmherrin, Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller, hat sich in der Vergangenheit bei der Einführung der Traditionsschifffahrts-Verordnung für die Belange der ehrenamtlich geführten Traditionsschiffe eingesetzt und steht seitdem mit der Crew des Museumskutters GEBRÜDER AZ:5. in besonderer Verbindung. Der Erhalt des Heimathafens der GEBRÜDER sowie weiterer 25 traditioneller Plattbodenschiffe – des Museumshafens Carolinensiel – steht im Mittelpunkt der WattenSail 2019. Unter dem Motto „Gemeinsam für den Museumshafen“ rufen die Organisatoren zu Spenden für den einzigartigen Hafen auf, der nach seiner Rekonstruktion als Museumshafen vor 32 Jahren zunehmend bauliche Mängel aufweist. Der Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum hat ein Spendenkonto eingerichtet. Auskunft erteilt die Museumsverwaltung unter 04464-86930.
WattenSail-Programm auch unter
www.dshm.de.

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