Seenotretter bringen Surfer in Sicherheit

Das Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI der Station Norddeich der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) war am 11. September 2019 im Einsatz für einen Surfer (Archivbild).
Foto: DGzRS / Stefan Mühr

Einen abgetriebenen Surfer haben die Seenotretter der Freiwilligen-Station Norddeich der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gestern, Mittwoch, den 11. September 2019, vor Norddeich gerettet. Der völlig entkräftete Mann war mit seinem Surfbrett an den Leitdamm getrieben. Aus eigener Kraft konnte er nicht mehr das sichere Ufer erreichen.

Sowohl eine Surfschule als auch die Fähre „Frisia III“ hatten den Surfer kurz nach 12 Uhr auf dem Ende des westlichen Leitdammes entdeckt und die Seenotretter gerufen. Die Leitdämme, zwischen denen die Fahrrinne von See nach Norddeich führt, sind etwa zwei Kilometer lang und dienen dem Schutz des Fahrwassers vor Versandung. Bei Niedrigwasser ragen die Steindämme aus dem Wasser.

Nach eigenen Angaben war der Mann, der einen Neoprenanzug trug, bereits seit zehn Uhr morgens mit seinem Surfbrett auf dem Wasser. Starker ablandiger Wind und der starke Ebbstrom hatten ihn immer weiter vom Land entfernt. Zudem hatte er sich am Fuß verletzt.

Etwa eine knappe halbe Stunde nach der Alarmierung erreichte das Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI den Mann. Die Seenotretter näherten sich dem Leitdamm so weit wie möglich und warfen dem Surfer eine Leine zu, an der er sich zum Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI zog. Über die Bergepforte nahmen die Seenotretter ihn an Bord. Der Mann war leicht unterkühlt und hatte offenbar einen Schock erlitten. Vorsichtshalber wurde er im Hafen an einen Rettungswagen übergeben.

Auch das Surfbrett wurde von den Seenotrettern an Land gebracht.

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