Es ist nicht 5 vor 12, sondern 5 nach 12

Clinsiel.de traf sich mit den verantwortlichen der ClinerWind e.V. um mit ihnen über die Lage in der Touristik zu sprechen.
Simon Lübben, 1. Vorsitzender, Helmut Siebe, 2. Vorsitzender und Andre Antons, Geschäftsführer standen Rede und Antwort.

Der neue Vorstand
Foto: vl. Andre Antons, Simon Lübben, Helmut Siebe
Foto ©: G. Ziemann

Simon Lübben sagte: „Es ist nicht 5 vor 12, sondern 5 nach 12. Wir brauchen JETZT und nicht IRGENDWANN eine Perspektive wie es weitergehen soll.“
Die Öffnung der Zweitwohnungen für die Eigentümer in dieser Woche ist ein erster, wichtiger Schritt. Der schon lang diskutierte „Drei-Stufen-Plan“ muss jetzt jedoch zügig umgesetzt werden. „In der Touristikbranche und Gastronomie brauchen wir dringend ein Signal. Wir müssen wissen, wann und wie, es weitergehen kann.“, so Andre Antons.

Am Wochenende führte Simon Lübben mit folgenden Personen eine Videokonferenz zu diesem Thema:

–     Sven Ambrosy (Landkreis Friesland, Tourismusverband Nordsee, Tourismusverband Niedersachsen)
–     Rainer Balke (DeHoGa Niedersachsen)
–     Sven Behrens (CDU BV Ostfriesland/ KV Aurich)
–     Dr. Bernhard Brons (IHK für Ostfriesland und Papenburg)
–     Björn Fischer (CDU KV Wittmund)
–     Sonja Janßen (Tourismusverband Niedersachsen)
–     Birgit Kolb-Binder (DeHoGa Ostfriesland/ DeHoGa Niedersachsen)
–     Wilhelm Loth (Kurverwaltung Norderney)
–     Simon Lübben (CDU KV Wittmund)
–     Jürgen Peters (Gemeinde Neuharlingersiel)
–     Kurt Radtke (Touristik GmbH Südliches Ostfriesland)
–     Erich Wagner (DeHoGa Ostfriesland)
–     Imke Wemken (Ostfriesland Touristik GmbH)

Die obigen Personen haben daher nach vielen Gesprächen und dieser Videokonferenz mit Akteuren der regionalen Tourismuswirtschaft ein Positionspapier verfasst:

Positionspapier.
Für die Wiederbelebung unseres Tourismus – mit Verantwortung und Abstand
Seit Wochen ordnen wir alles dem gemeinsamen Kampf gegen das Corona-Virus unter. Wir haben zusammen viel erreicht. Da der Lockdown viele Bereiche der Wirtschaft mit Hunderttausenden Arbeitsplätzen hart trifft, müssen wir jetzt ein neues Gleichgewicht zwischen dem weiterhin notwendigen Infektionsschutz und der schrittweisen Wiederbelebung stillgelegter Branchen finden. Das gilt beispielsweise für den Tourismus und die Gastronomie. Die Corona-Krise hat die Branche praktisch auf null zurückgeworfen – die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sowie private Unterkünfte sind geschlossen, zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfahren massive Einkommenseinbußen, sind in Kurzarbeit, bangen und Ihre Arbeitsplätze oder sind bereits entlassen, viele Betriebe kämpfen um das wirtschaftliche Überleben.

Worum geht es uns?

1. Stufenweise Belebung von Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie
2. Verantwortung der Betriebe für den gelingenden Infektions- und Gesundheitsschutz
3. Möglichkeiten der regionalen Anwendung und Auslegung der Landesverordnungen für den Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus
4. Reisefreiheit
5. Ausreichend Personal- und Testkapazitäten in den Gesundheitsämter
6. Behördliche Unterstützung für den Fährbetrieb zu den Inseln
7. Transparentes Informationskonzept
8. Zusammenarbeit mit Nachbarländern
9. Finanzieller Rettungsschirm für den Tourismus

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