Die “tickenden Zeitbomben” in der Nordsee

Roger Staves beantwortete fast alle Fragen zum Thema Bomben in der Nordsee
Foto: G. Ziemann

Im Gulfhof Friedrichsgroden in Harlesiel fand jetzt ein Vortrags- und Filmabend statt.
Joke Pouliart hat den ehemaligen Leiter der Bildungsarbeit im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven und Nationalpark-Guide für einen Vortragsabend gewinnen konnte.
Das Thema “Munitionslager Nordsee”, eigentlich ein Thema mit dem man sich nicht so oft beschäftigt. Aber an diesem recht aufschlussreichem Abend sieht man das Thema jetzt mit anderen Augen.
Wer wusste schon das 1,6 Mio. Tonnen Munition des 2.Weltkriegs vor der deutschen Küste liegen. Dem Bernstein zum Verwechseln ähnlicher Phosphor wird an die Strände der Ost- und Nordsee gespült und verursacht jährlich Personenschäden.
An diesem Abend lernt man wie man mit solchen scheinbar harmlosen Steinfunden umgeht.
Die Technik um die “Altlasten aus den Meeren zu holen gibt es, aber wie immer fehlt es an Geld. Außerdem ist es kein Werbebanner für die Touristenorte auf die Gefahren hinzuweisen.
Aber “Totschweigen” hilft leider auch nichts. Die Munition im Meer rostet jetzt schon seit über 70 Jahren vor sich hin. Die Gefahr das sich die Schadstoffe im Meer ausbreiten und zu einer echten Gefahr für unsere Nahrungskette wird werden nicht geringer.
Auf seiner Webseite: https://www.roger-staves.de/ hat Roger Staves eine Umfrage gestartet. Wenn sich hier möglichst viele Teilnehmer*innen finden und ihre Meinung abgeben, dann möchte Staves dies für eine Petition nutzen.

Wer sich über dieses Thema informieren möchte, der kann eine der nächsten Termine nutzen. Denn dieser Vortragsabend wird auf Grund der guten Nachfrage beim Start im Gulfhof wiederholt.

 

 

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