Bundeswehr hilft

Bundeswehr hat auch im Landkreis Wittmund unterstützend zur Pandemie-Bekämpfung in der Corona-Krise beigetragen

 Bei einem Treffen des „kleinen“ Krisenstabs des Landkreises Wittmund hat Oberstleutnant der Reserve Björn Gäbe, Leiter des hiesigen Kreisverbindungskommandos (KVK), über die zurückliegende Zusammenarbeit von Kreisverwaltung und Bundeswehr bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gesprochen – eine außergewöhnliche, bisher nicht dagewesene Situation für alle Beteiligten. Die Bundeswehr und das KVK haben sich, wie alle anderen Beteiligten auch, in der permanenten Unterstützungsrolle und in die unterschiedlichsten angeforderten Aufgaben anfangs erst einmal einarbeiten müssen. Dann aber sei schon nach kurzer Anlaufphase alles reibungslos gelaufen. Im Zuge der andauernden Pandemie sind seit Ende 2020 bis heute 20 Hilfeleistungsanträge vom Landkreis/Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) über das KVK an die Bundeswehr herangetragen worden. Sie wurden nahezu alle genehmigt. Mehrere Pflegeheime und auch das vom Landkreis für das Land betriebene Impfzentrum in Esens, das Ende des Monats ausläuft, wurden personell mit der Gestellung von hoch motivierten Soldaten erfolgreich unterstützt. Trotz des bundesweit immensen und gleichzeitigen Aufkommens an Unterstützungsanforderungen wurden die Anträge meist in kurzer Zeit seitens Bundeswehr in Berlin geprüft und beschieden. Aus seiner Sicht habe alles sehr gut funktioniert und sich auch das jahreslange gemeinsame Proben im Krisenstab zusammen mit der Kreisverwaltung letztlich ganz deutlich ausgezahlt, so Gäbe. Alle Stabsmitglieder kennen sich untereinander mittlerweile sehr gut und so seien die erforderlichen Abstimmungen professionell und zügig erfolgt, so der KVK-Leiter. Alle beteiligten Ämter und Organisationen, allen voran Landrat Holger Heymann als Leiter des Krisenstabs, sowie der Bundeswehrvertreter sprachen sich für den bisherigen Einsatz gegenseitig großes Lob und großen Dank aus. Gäbe merkte noch an, dass in aufkommenden Notsituationen sein KVK dem Landkreis jederzeit beratend zur Seite stehe und, nach gemeinsamer Abstimmung, natürlich auch weiterhin gerne Hilfeanträge gestellt werden könnten. Auch dann, wenn nun zunächst eine gewisse Entspannung in der Pandemie eingetreten sein möge. Er freue sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Krisenstab und die nächsten gemeinsamen Übungen, so der Reserveoffizier abschließend.

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