Bau- und Planungsausschuss tagte in Carolinensiel

Am Dienstag, 18.9.2018 war der Bau- und Planungsausschuss zu Gast in  der „Alten Pastorei“ in Carolinensiel.
Zwei Hauptthemen standen auf der Tagesordnung:

    • Mitwirkung der Stadt Wittmund beim Verfahren zur Erarbeitung einer Entwicklungszone für das Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer
    • Masterplan des Deutschen Sielhafenmuseums

Bevor Heinrich Beermann (Vorsitzender) zu den beiden Hauptthemen kam eröffnete er die Bürger-Fragestunde.
Von den zahlreich erschienen Bürgern kam die marode Hafenanlage, der Bootsteg zur Gebrüder, aber auch von Sibo Lübben die Frage nach der längst überfälligen Änderung zur Verkehrsführung auf.
Der Bauausschuss nahm dies ins Protokoll auf, konkrete Antworten konnten aber an dem Abend nicht gegeben werden.

Peter Südbeck
Nationalpark- und Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer
Foto: G. Ziemann

Zu dem Punkt Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer hielt Peter Südbeck einen Vortrag.
Er erklärte das das „Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer“ eine Auszeichnung der UNESCO ist. Das Thema lautet: Nachhaltig Aktiv werden und das zu 100% auf freiwilliger Basis.

Die konkrete Arbeit soll im Januar 2019 beginnen. Mitte 2020 sollen die Ergebnisse in einen Änderungsantrag an die UNESCO einfließen.

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig von der Versammlung angenommen. Die verwaltung wurde ermächtigt, am Erstellungsprozess für die Entwicklungszone zum Nationalpark Wattenmeer mitzuwirken.

Mit Spannung wurde der aktuelle Stand zur Umsetzung des Masterplanes für das deutsche Sielhafenmuseum erwartet.

Frau Dr. Ritter-Eden erläuterte den aktuellen Stand.
Das Deutsche Sielhafenmuseum arbeitet zur Zeit gerade daran das Museumsgütesiegel neu zu erwerben. Abgabeschluss ist in den nächsten Tagen.
Im Einzugsgebiet des Deutschen Sielhafenmuseums(DSHM) befinden sich zur Zeit 113 weitere Musen. Hier muss an dem Alleinstellungsmerkmal des DSHM weiter gearbeitet werden. Ziel wird es sein die Besucherzahlen von derzeit ca. 30.000 auf >40.000 pro Jahr zu erhöhen.
Vorrangig müssen jedoch erst einmal die Baumaßnahmen zur Schadensbegrenzung an den drei Häusern des DSHM in Angriff genommen werden.
180 Einzelmaßnahmen mit einer Kostengröße von ca. 1 Mio Euro stehen hier an.
Danach soll jedes Haus noch intensiver auf ein jeweiliges Leitthema ausgerichtet werden. Umbau der Ausstellungsräume, Personalräume, sowie Aufzug im „Groot Hus“, sind weitere wichtige Punkte.
In den unterschiedlichen Bereichen sind dazu Fördergelder beantragt.
In der gestrigen Sitzung wurde der Beschlussvorschlag ebenfalls einstimmig angenommen und zur Entscheidung an die weiteren Fachausschüsse weitergegeben.

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