Mobile Impfteams bereiten sich für Inseleinsätze vor

Wittmund. Mehrere mobile Impfteams werden ab dem 4. März vom Esenser Impfzentrum des Landkreises aus die Fähren auf die beiden kreisangehörigen Inseln Langeoog und Spiekeroog besteigen, um dann dort die impfwillige Bevölkerung der Altersgruppe 80+ mit Impfstoff gegen die andauernde Corona-Pandemie zu impfen. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund aktuell mit.
Derzeit laufen im Zusammenwirken mit den dortigen Gemeindeverwaltungen die Vorbereitungen für diese besondere Impfkampagne. Die Impfräumlichkeiten werden ausgesucht und bereitgestellt, Namenslisten mit den Impfwilligen angelegt, damit die Impfteams gleich nach Betreten der Inseln unverzüglich mit dem Impfen starten können.
Die besondere geografische Lage der Inseln erschweren es den Insulanern, verlässlich zu den vom Land zugeteilten Terminen im Impfzentrum Esens zu erscheinen, wie auch ein jüngster Einzelfall wieder zeigte. So musste ein Spiekerooger, der in Esens geimpft worden ist, auf dem Festland eine Nacht im Hotel verbringen, weil es wegen der erschwerten Bedingungen des andauernden Winters keine Fähre zurück für ihn gab. „Ich freue mich, dass unser Impfzentrum es möglich gemacht hat, den älteren Insulanern dieses Angebot zu machen. Und ich hoffe natürlich auch, dass sie davon reichlich Gebrauch machen“, sagte Landrat Holger Heymann.
Den beiden Inselbürgermeistern, Matthias Piszczan (Spiekeroog) und Heike Horn (Langeoog), dankte er für die Bereitschaft, gemeinsam die Vorbereitungen für die Impfaktion zu stemmen. Es gehe vieles halt nur gemeinsam, so Heymann.
Geimpft werden allerdings nur die Männer und Frauen der Altersgruppe 80+, die auf den beiden Inseln ihren Erstwohnsitz haben. Zweitwohnungsbesitzer kämen nicht zum Zuge, darauf weist das Esenser Impfzentrum noch einmal explizit hin.

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